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Inhaltsangabe:

Ueber die Verfolgung der Homosexuellen waehrend des Hilter-Regimes gibt es so gut wie keine Literatur. So viele Buecher ueber die Prominenz der Nationalsozialisten, so umfangreiches Material ueber die Vernichtung der Juden und ueber die Misshandlung der politischen Gegner Hitlers erschienen ist, so spaerliche Informationen stehen ueber die Inkriminierung, Erniedrigung und Ermordung von Homosexuellen waehrend der Jahre des 3. Reiches zur Verfuegung.

Mussten die Juden den Gelben Stern tragen, so galt in den Konzentrationslagern fuer politische Haeftlinge der rote, fuer Kriminelle der gruene und fuer Homosexuelle der Rosa Winkel als Erkennungsmarke. Es gehoert wenig Phantasie dazu, sich auszumalen, welche besonderen Folgen diese fuer jedermann sichbare Kennzeichnung schon innerhalb der nach Geschlechtern getrennten Lagerbelegschaft haben und wie erst die Bewachungsmannschaft darauf reagieren musste.

Die Homosexuellen standen in der Hierarchie der Konzentrationslager auf der untersten Stufe. War jedoch fuer die ueberlebenden Haeftlinge mit dem gelben, dem roten und oft auch mit dem gruenen Winkel mit Ende des Krieges das Schlimmste ueberstanden, setzte sich fuer die "Maenner mit dem Rosa Winkel" die strafrechtliche Verfolgung und die gesellschaftliche Aechtung auch nach dem Kriege fort.

 

 

Heinz Heger

Die Maenner mit dem Rosa Winkel

Ersterscheinung: 1972

Taschenbuch: Merlin Verlag 5. Auflage

ISBN: 3-875-36215-2

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Beim lesen dieses Buches, ueber all die Erlebnisse und Empfindungen, wie auch die Leiden des ehemaligen Haeftlings, sind mir nicht nur einmal Traenen die Wangen hinab gekullert.

Heinz Heger ist das Pseudonym fuer den mittlerweile schon verstorbenen Wiener, Hans Neumann, der die Erlebnisse im KZ Sachsenhausen und Flossenbuerg nicht selber erleben musste. Wie er bereits im Vorwort erwaehnte, habe er nur das aufgezeichnet was ihm ein ehemaliger ueberlebender Haeftling, mit dem rosa Winkel, berichtet hatte.

Wir alle wissen ja wie grausam es damals in den KZ's im Dritten Reich zuging. Sei es durch den schulischen Geschichtsunterricht oder aus Film, Funk und Fernsehen. Aber nirgendwo habe ich jemals gelesen oder gehoert wie es den Homosexuellen damals im Nazi Reich erging. Deshalb moechte ich diesen Lebensbericht jedem Interesssierten besonders ans Herz legen, um ein wenig zur Aufklaerung beizutragen, dass es noch weitere Minderheiten gab, die unter der Verfolgung im Dritten Reich und der schrecklichen Folter im KZ litten.

Sandra, 01.09.2008

 
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